Ziele

Liebe Walldorferinnen und Walldorfer,

(Wahlbrief als PDF)

vor genau acht Jahren begannen meine ersten zaghaften Schritte in unserer wunderschönen Stadt.

Damals kam ich als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl 2010 nach Walldorf und Sie sprachen mir am 19. Dezember 2010 Ihr Vertrauen aus. Seither darf ich als Ihre Bürgermeisterin kraftvoll an die Arbeit gehen. Darüber freue ich mich jeden Tag, wenn ich ins Rathaus fahre oder Ihnen an der einen oder anderen Stelle begegne.

Gemeinsam haben wir in den rückliegenden Jahren viel für unsere Stadt erreicht.

Ich hatte bereits 2010 immer wieder betont, dass ein Bürgermeister ohne seine Bürgerschaft nichts erreichen kann. Nur im engen Austausch und im Gespräch mit Ihnen und den politischen Vertretern im Gemeinderat kann eine Stadtentwicklung in eine gute Zukunft erfolgen.

In vielen, nicht zu zählenden Gesprächen, unter anderem auch in meiner Bürgersprechstunde, haben wir alle gemeinsam für viele kleine Probleme immer wieder gute Lösungen gefunden, aber auch große, wegweisende Projekte realisiert.

Mit der Drehscheibe wurde eine wahrnehmbare Stadtmitte geschaffen, die unter anderem mit dem Ärztehaus eine wichtige Schlüsselfunktion für die Daseinsvorsorge im Gesundheitsbereich beherbergt. Der ÖPNV hat hier einen zentralen Knotenpunkt mitten in der Stadt, wurde damit attraktiv ausgebaut und ist auch direkt an den Bahnhof Wiesloch/Walldorf sowie die SAP angeschlossen.

Den Bildungs- und Betreuungsbereich haben wir mit den Gebäuden in der Neuen sozialen Mitte sowie der Errichtung und Modernisierung von Kindertagesstätten und Schulen in den letzten Jahren landesweit vorbildlich ausgebaut. Unser Betreuungskonzept für Schulkinder ist einzigartig!

Ehrenamtliches Engagement zum Wohle des Nächsten wird täglich in über 160 Vereinen gelebt. Uns geht es in Walldorf gut. Dennoch gibt es auch in unserer Stadt Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Als Bürgermeisterin möchte ich auch in Zukunft dafür sorgen, dass Stadt und Gesellschaft zusammenstehen, um auch den Schwächeren ein Leben in Würde und Teilhabe zu ermöglichen.

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Schaffung einer zusätzlichen Pflegeeinrichtung für Menschen mit dementieller Veränderung sowie eine Tagespflege, die gute Integration der zu uns geflüchteten Menschen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung, ein chancengerechtes Bildungswesen – das sind nur einige exemplarische Punkte, die auf der Agenda für die kommenden Jahre stehen.

Ich kann in diesem Brief nur ganz wenige kommunalpolitische Bereiche darstellen, die in acht Jahren in Walldorf angegangen wurden.

 

Aufgaben, die wir gemeinsam angehen und meistern werden:

 

  • Als Klimakommune und als Fairtrade-Stadt stehen wir besonders vor der Herausforderung, eine gute und nachhaltige Zukunft für unsere Kinder und Enkel zu schaffen. Mit unseren Stadtwerken Walldorf haben wir einen starken Partner im Bereich der Energieversorgung, des Glasfaserausbaus und des Klimaschutzes. Den erfolgreichen Ausbau regenerativer Energien und die zahlreichen städtischen Förderprogramme können wir gemeinsam noch stärker bündeln und damit einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung und auch der Digitalisierung in Zukunft den Weg bereiten.

 

  • Eine große Aufgabe ist auch die Weiterentwicklung der Mobilität in unserer Stadt. Unser Car-Sharing-Angebot wird gut angenommen und muss weiter ausgebaut werden. Die Frage ist: Wie können geteilte Angebote attraktiv und verfügbar gemacht werden? Viele von uns träumen von einer grünen Stadt, ohne Abgase und ohne zugeparkte Gehwege. Ich werde mich für die Weiterentwicklung der Fahrradmobilität in Walldorf, aber auch in der Region einsetzen. Wie kann der Öffentliche Personennahverkehr in Zukunft attraktiver und der Individualverkehr gut organisiert werden?

 

  • Die großen uns umgebenden Autobahnen werden in den kommenden Jahren ausgebaut. Hier ist es wichtig, dass wir frühzeitig unsere Belange nach Lärmschutz, Luftreinhaltung und Erhalt möglichst vieler Flächen geltend machen. Eine dauerhafte Reduktion der Geschwindigkeit auf der A 5 auf maximal 120 km/h konnten wir bereits durchsetzen.

 

  • Ein großes Projekt für die kommenden Jahre wird der Bau des dringend benötigten Feuerwehrhauses sein. Das Ob wird von niemandem mehr bezweifelt, jetzt geht es um die Frage des Wo und des Wie. Hier werden politischer Mut und Fingerspitzengefühl gefordert sein.

 

  • Die Standortsicherung und der behutsame Ausbau der Unternehmen in Walldorf wird uns angesichts der immer knapper werdenden Flächen vor große Überlegungen stellen. Ich sehe meine Aufgabe und die der Verwaltung darin, dafür Sorge zu tragen, dass die unterschiedlichen Interessen von Wirtschaft, Mensch, Verkehr, Natur und Klima in einen guten Abwägungsprozess überführt werden.

 

  • Die konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit mit unserem Gemeinderat liegt mir sehr am Herzen. Wir haben in den vergangenen Jahren in vielen Gremien getagt, um möglichst breite Entscheidungsgrundlagen für die notwendigen Beschlüsse des Gemeinderats zu bilden. Als Vorsitzende des Gemeinderats ist es mir wichtig, auch weiterhin möglichst im Gleichklang die Zukunft unserer Stadt zu gestalten.

 

Liebe Walldorferinnen und Walldorfer, Sie sehen, ich möchte gerne auch weiterhin Ihre „Bürgermeisterin mit Mut. Mit Herz. Und mit Visionen“ bleiben, so wie ich das bereits 2010 angekündigt habe.

 

Schenken Sie mir am 2. Dezember Ihre Stimme und Ihr Vertrauen.

 

Vielen Dank!
Herzlichst Ihre

Unterschrift Staab

Mein Ziel:

„Mit meiner erneuten Bewerbung um das Amt der Bürgermeisterin möchte ich auch aufzeigen, dass wir noch vor großen Zukunftsaufgaben stehen, die wir gemeinsam angehen und meistern werden.“

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