Broschüre

Christiane Staab

Für Walldorf.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

(Broschüre als PDF)

Sie sprachen mir am 19. Dezember 2010 Ihr Vertrauen aus, indem Sie mich in das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Walldorf wählten. Seit meinem Amtsantritt am 1. März 2011 darf ich als Ihre Bürgermeisterin kräftig gemeinsam mit Ihnen vorwärtsschreiten. Darüber freue ich mich jeden Tag, wenn ich ins Rathaus fahre oder Ihnen an der einen oder anderen Stelle begegne.

Gemeinsam haben wir in den rückliegenden Jahren viel für unsere Stadt erreicht.

In den kommenden acht Jahren muss es darum gehen, das Erreichte zu verstetigen und weiter auszubauen. Das Pflegen von Tradition ist genauso wichtig wie das Schaffen von Zukunft. Nur wer weiß, woher er kommt, kann entscheiden, welchen Weg er in Zukunft einschlagen will.

Gerade in unserer schönen Stadt Walldorf ist der Wandel von einer dörflich geprägten Gemeinde hin zu einer weltoffenen modernen Stadt unübersehbar. Hier gilt es, aufmerksam die Geschichte unserer Stadt zu bewahren und gleichzeitig mutig neue Wege einzuschlagen. Unser Wappenbaum, die Eiche ist ein wunderbares Symbol hierfür. Sie steht fest in der Erde und streckt ihre Äste und frischen Triebe in den Himmel. Sie blüht, sie lebt, sie trägt Frucht. Ähnlich ist es mit unserer Stadt Walldorf. Eine gute Zukunft gelingt nur, wenn Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft immer wieder den Austausch suchen, einander zuhören, gemeinsam diese neuen Wege finden und dann beschreiten.

Die Kultur des Hörens und des miteinander Redens haben wir in vielen Sitzungen, Informationsveranstaltungen, Einzelgesprächen, manchmal auch Krisengesprächen und auch meiner Bürgersprechstunde immer wieder gepflegt und in gute Entscheidungen überführt.

Hieraus sind auch viele Ideen gereift, die noch der Umsetzung in Zukunft bedürfen.

Diese Zukunft möchte ich gerne auch weiterhin mit Ihnen, den Walldorferinnen und Walldorfern, gestalten.

Dafür bitte ich Sie am 2. Dezember um Ihre Stimme und Ihr Vertrauen.

Herzlichst
Ihre Christiane Staab
Unterschrift Staab

 

 

 

 

Christiane Staab – ganz privat

Vor 50 Jahren wurde ich in Karlsruhe geboren und lebe mit meinem Mann Andreas und drei unserer vier Kinder seit meinem Amtsantritt 2011 in Walldorf. Unser ältester Sohn Johannes studiert in Konstanz. Als Protestantin lebe ich mit meinem katholischen Mann eine ökumenische Ehe.

Unsere zugegebenermaßen wenige gemeinsame Zeit versuchen wir intensiv zu nutzen. Bewußt baue ich auch Zeitfenster in meinen Berufsalltag ein, um Zeit für meine Familie zu haben. Gemeinsame Fahrradtouren in der näheren Umgebung genießen wir ebenso wie sonntägliche Wanderungen und Spaziergänge. Wir unterstützen und begleiten die unterschiedlichen Hobbies unserer Kinder und genießen mit diesen gemeinsam die vielfältigen und zahlreichen Angebote für Familien, die unsere Stadt anbietet.

Manchmal glaube ich, mein Sternzeichen Waage prägt mein Handeln und meine Person.

Menschen zusammenzubringen und den Ausgleich zu suchen, auch wenn die Positionen verhärtet sind, das liegt mir. Ich arbeite gerne im Team und es ist mir wichtig, andere in meine Entscheidungsfindung einzubinden. Meine feste Überzeugung ist, dass Entscheidungen langfristig tragfähiger sind, wenn sich die Betroffenen damit identifizieren , weil sie eingebunden waren. Basta – das trägt nur kurzfristig. Eine Stadt braucht aber Nachhaltigkeit und Langfristigkeit. Manchmal dauert dieser Prozess dann länger. Das sollte uns aber eine gute ausgewogene Entscheidung wert sein. Ich höre gerne zu und ich bin auch sehr neugierig.

Das ehrliche Interesse am Gegenüber ist für mich eine wichtige Eigenschaft eines Bürgermeisters.

Wie jeder Mensch mache ich Fehler, für die ich mich auch entschuldigen kann. Ich bin in der Lage, guten Argumenten den Vortritt zu lassen, auch wenn sie anfangs nicht die meinen waren.

Als Großfamilie müssen wir jeden Tag privat viele Interessen und Bedürfnisse unter einen Hut bringen. Das ist eine ausgezeichnete Vorbereitung für den Berufsalltag des Bürgermeisters in Walldorf, der von Amts wegen die Interessen von rund 16.000 Menschen wahren muss.

Dieser Aufgabe stelle ich mich jeden Tag mit Freude. Meine zwei juristischen Staatsexamen haben mir während meiner Amtszeit als Bürgermeisterin ebenso wie meine frühere Tätigkeit im Vorstand der Familienheim Karlsruhe Baugenossenschaft wertvolle Dienste geleistet.

Kommunalpolitik habe ich als langjährige Stadträtin im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe von der Pike auf gelernt.

Durch meine Tätigkeit als Vorsitzende des Landeselternbeirats von Baden-Württemberg konnte ich ein starkes Netzwerk sowohl zu vielen Verbänden als auch zur Landespolitik knüpfen, das heute immer noch trägt.

Unsere Stadt Walldorf muss, wie viele andere Städte und Gemeinden, zahlreiche Aufgaben erledigen, die uns von Bund und Land zugewiesen werden. Hier ist es mir persönlich ein großes Anliegen, die Interessen Walldorfs in den entsprechenden Gremien stark zu vertreten.

Daher vertrete ich die Stadt Walldorf sowohl im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises als auch auf Städte- und Gemeindetagsebene. Mit vielen Kollegen und Kolleginnen gelingt es immer wieder, in allen Verhandlungen mit Bund und Land uns Städte auf Augenhöhe zu heben und für unsere Interessen, aber auch für unsere Sorgen und Nöte vor Ort zu sensibilisieren.

In zahlreichen Zweckverbänden und interkommunalen Vereinen und Verbänden arbeite ich mit meinen Kollegen aus den Nachbargemeinden zusammen, damit unter anderem Wasser, Abwasser, Musikunterricht und Volkshochschule gesichert sind.

Als Bürgermeisterin bin ich auch die Vorsitzende des Aufsichtsrats unserer Stadtwerke Walldorf.

 

„Menschen zusammenzubringen und den Ausgleich zu suchen, auch wenn die Positionen verhärtet sind, das liegt mir.“

 

 

Was haben wir getan?

Hier kann ich Ihnen nur beispielhaft einige wenige Punkte aufzeigen.

 

Im Sozialbereich

Wir haben das Bildungs- und Betreuungssystem zu einem landesweit vorbildlichen Standard geführt.

Wir ermöglichen Teilhabe am Leben für alle Menschen in unserer Stadt. Unser Einkaufsbus holt Sie beispielsweise zu Hause ab und bringt Sie nach Erledigung Ihrer Einkäufe wieder nach Hause. Oder gehen Sie mit unserem laufenden Seniorenbus auf Stadttour.

Wir fördern Vereine und bürgerschaftliches Engagement sowohl durch Förderprogramme als auch in Form von Unterstützung und Begleitung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fördern dadurch Gemeinschaft in Walldorf.

 

Im Umweltbereich

Wir haben ein Klimaschutzkonzept erarbeitet und setzen dies konsequent um. Diese Bemühungen wurden bereits zum zweiten Mal mit dem european-energy-award ausgezeichnet.

Wir haben Schutzgebiete über unsere Wald- und Wiesenflächen gelegt, um diese vor Eingriffen, auch durch uns selbst, zu schützen.

Mit dem Projekt „naturnah dran“ wollen wir die städtischen Flächen zu Bienenweiden umbauen und damit dem Insektensterben vorbeugen.

 

„naturnah dran“

 

Im Städtebau

Wir haben mit der Drehscheibe, dem Ärztehaus und dem JUMP eine neue Stadtmitte realisiert.

Wir haben auf den Mangel an Wohnraum reagiert und erschließen nach einigen Hürden nun den zweiten Bauabschnitt Walldorf-Süd II.

Wir haben Sozialen Wohnungsbau betrieben.

Wir modernisieren und sanieren konsequent unsere öffentlichen Gebäude sowie die durch den Eigenbetrieb betriebenen Wohnungen nach höchsten Energiestandards.

 

Im Wirtschaft- und Finanzbereich

Wir haben mit John Deere und Promega zwei große Unternehmen angesiedelt, die unseren Branchenmix breiter machen.

Wir fördern auf allen Ebenen Unternehmensgründungen und die Ansiedelung und Erweiterung kleiner und mittlerer Unternehmen, denn wir brauchen die gute Mischung.

Wir sichern unsere Einnahmen und bauen die Rücklagen aus durch eine kluge und konservative Anlagestrategie.

Wir sichern den Einzelhandel durch ein entsprechendes Förderprogramm und enge Zusammenarbeit.

 

Mobilität und Verkehr

Wir haben mit dem Verkehrsministerium, den Unternehmen vor Ort und allen mit Verkehr befassten Institutionen unserer Region einen gemeinsamen Pakt für Mobilität geschlossen.

Wir haben uns vehement für den Ausbau der L 723 und der A5 als große Erschließungsachsen unseres Standortes eingesetzt.

Wir setzen auf alternative Formen der Mobilität durch Carsharing, E-Autos und die Förderung des Fuß- und Radverkehrs.

 

„Wir setzen auf alternative Formen der Moblität.“

 

 

Wofür setze ich mich ein?

 

Ich will, …

 

… dass unsere tollen Bildungs- und Betreuungsangebote auch in den weiterführenden Schulen gut zum Wohle unserer Kinder umgesetzt werden.

 

… dass wir bei aller Notwendigkeit uns weiter zu entwickeln, dies behutsam und mit Augenmaß tun. Unsere Flächen werden immer knapper und wir entziehen uns selber unsere
Existenzgrundlage.

 

… dass wir aus dem Mobilitätspakt viele gute Ideen entwickeln und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Walldorf kann alleine das Problem der Verkehrsströme insbesondere morgens
und abends nicht lösen. Aber wir werden hier eine treibende Kraft sein!

 

… dass wir zügig an der Lösung für eine langfristig funktionierende Zukunft unseres Feuerwehrstandorts arbeiten. Die Argumente sind ausgetauscht; sobald die Gutachten auf
dem Tisch liegen brauchen wir eine mutige und tragfähige Entscheidung.

 

… dass wir über ein zusätzliches Seniorenzentrum nachdenken, in dem wir insbesondere Menschen mit Demenz besser betreuen können. Wir brauchen einen geschützten
Außenbereich, der auch weglaufgefährdeten Menschen den Kontakt zu Natur und Garten ermöglicht. Ich will hiermit gerne eine Tagespflege für berufstätige Familien, die Angehörige daheim pflegen wollen oder müssen, verknüpfen. Hier muss eine Betreuungsstruktur ähnlich der im kindlichen Bereich aufgebaut werden, denn die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird auch in Walldorf zunehmen.

 

… dass wir eine faire und gerechte Stadt sind, sowohl untereinander, aber auch gegenüber den Menschen weltweit. Wir müssen für faire Lebensbedingungen für alle Menschen kämpfen. Das ist unsere große Verantwortung als reiche Stadt in einer der führenden Wirtschaftsnationen.

 

Ich will Ihre Bürgermeisterin bleiben.

 

„Ich will Ihnen auch weiterhin an den unterschiedlichsten Orten in Walldorf begegnen, mein Gehör und meine ganze Aufmerksamkeit schenken.“

 

 

Fünf gute Gründe für Christiane Staab

Ihr wird von neutraler Seite und besonders von Bürgermeisterkollegen eine sehr gute Arbeit bescheinigt. Dank ihrer Leistungsbilanz steht Walldorf ganz weit vorn.

Sie bringt wichtige Erfahrung mit – wie kaum ein Anderer: für die anstehenden großen Aufgaben, für die Umsetzung ihrer Visionen und für die Durchsetzung Walldorfer Interessen auf höherer Ebene.

Schon immer hat sie größten Wert auf Unabhängigkeit gelegt. Und lässt sich von keiner Partei und Fraktion für deren Zwecke einspannen.

Charakteristisch sind ihre in der täglichen Arbeit und im Umgang mit ihren Bürgern überzeugende soziale Einstellung und menschliche Wärme und – besonders wichtig – ihr Herz für unsere Kinder.

Dafür steht sie: Unser liebenswertes Walldorf darf nicht ein Spielball parteipolitischer Machtspiele werden. Wir müssen zusammenarbeiten. Nicht gegeneinander. Nur so können wir Walldorf stärken.

 

 

Mein Ziel:

„Mit meiner erneuten Bewerbung um das Amt der Bürgermeisterin möchte ich auch aufzeigen, dass wir noch vor großen Zukunftsaufgaben stehen, die wir gemeinsam angehen und meistern werden.“

Diese Seite teilen:
Javascript (JS): Diese Seite nutzt JS für einige Funktionen - im Moment ist JS in Ihrem Browser deaktiviert.
Verwendung von Cookies: Für einige Funktionen der Seite verwenden wir Cookies und Einbindungen externer Dienste (z.B. Google Maps & Fonts), die u.a. ebenfalls Cookies verwenden können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. (Datenschutzerklärung)